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Essenszubereitung für beatmete Menschen mit Kau- und Schluckbeschwerden... 

Liegen Kau- oder Schluckbeschwerden vor, sollte die Auswahl der Kostform an das Ausmaß der Störung angepasst werden, um so lange wie möglich eine abwechslungsreiche Ernährung mit weitestgehend normalem Speisenangebot zu gewährleisten.

Dafür eignet sich das Angebot verschiedener Konsistenzstufen, die gemäß den individuellen Fähigkeiten des beatmeten Menschen ausgewählt und vom Pflegepersonal zubereitet werden können.

Bei stärkerer Einschränkung des Kauens und Schluckens ist die Umstellung auf eine pürierte Kost sinnvoll. Diese Kostform macht das Kauen weitgehend überflüssig und erleichtert das Schlucken.

Die pürierte Kost bedarf bei der Herstellung der besonderen Aufmerksamkeit hinsichtlich der ernährungsphysiologischen Zusammensetzung aber auch hinsichtlich der appetitlichen Darbietung.

Pürierte Kost wird schnell zum täglichen Einheitsbrei, der bei vielen Menschen eher Ablehnung als Appetit auslöst.

 

Mit einigen Kniffen kann auch die pürierte Kost zum Gourmeterlebnis werden.  

Ich habe mir zusammen mit meinen  Mitarbeiter/innen Karin, Susann,  Renato und Evelyn die große Mühe gemacht, nicht nur darüber zu reden, dass man beatmeten Menschen mit starken Kau- und Schluckbeschwerden ein Stück Lebensqualität mit appetitlichem abwechslungsreichen Essen geben kann - wir haben es in die Tat umgesetzt...

Ohne große Erfahrung bin ich experimentierfreudig ans Werk gegangen und meine Mitarbeiter kamen schon dabei ins Schwitzen, denn das war  Assistenz auf neuem Terrain. Ich habe mir überlegt, was gehen könnte und es dann auch gleich ausprobiert:

Denn grundsätzlich kann man alles pürieren, jedoch nicht alles einzeln für sich. Vieles eignet sich bestens, manches nicht so gut: gekochte Nudeln ohne Soße püriert, gibt genauso wie gekochter Reis ohne Soße püriert, eine grausam klebrige Masse, die weder besonderst gut schmeckt, noch besonders gut und appetitlich anzurichten ist.

Fleisch schneidet man vor dem Pürieren in kleinste Stücke gegen die Faser, Zugabe von Soße, Milch etc. ist gut um eine schöne cremige Konsistenz zu erhalten.

 Erstaunlicherweise lässt sich grüner Salat pürieren und schmeckt auch als musige Konsistenz frisch und nach Salat!

 Salz- oder Pellkartoffeln können sehr gut erst auf dem Teller zerdrückt und mit einer Soße zu einer glatten Kartoffelcreme vermengt werden...

Alle cremigen, musigen, breiigen Speisen sind ja schon ohne Nachbehandlung in der richtigen Konsistenz und appetitlich lecker anzurichten. Wenn man weiß, was das "Püree" ursprünglich für eine Form hatte, schmeckt es auch in anderer Form.

 Auf das berühmte "Tricolore" aus Krankenhäusern (Kartoffelbrei, püriertes Gemüse und püriertes Fleisch) habe ich hier verzichtet...

Fürs erste haben wir 3 kleine Menüs ausprobiert und sie mit Fotos und Rezepten unter Gaumenfreuden abgebildet. Ich möchte gerne zeigen, dass auch pürierte Kost den Gaumen "kitzelt" und sie auch extrem lecker sein kann. Zu Eigenkreationen möchte ich Sie unbedingt inspirieren, anregen und ermuntern...

Dazu braucht es nicht viel, aber dafür wirklich gutes Werkzeug.

Der Pürierstab

sollte ein Alleskönner sein,

einen schlanken Rührbecher, hübsche Ausstecher und Förmchen, sowie Eisportionierer. scharfes Messer, Spritzbeutel mit unterschiedlichen Tüllen, ansprechendes Geschirr und hübsche Servietten sollten Grundausstattung sein.

Die nachfolgenden Rezepte sind alle für 2 Personen ausgelegt (mitunter auch für 4 Personen - restliche Menge lässt sich auch gut einfrieren)...

 - denn gemeinsames Essen ist schön, eine Wohltat für die Sinne und macht in Gesellschaft noch viel mehr Freude...

Hier geht es zu den Gaumenfreuden

www.beatmet-zuhause-leben.de